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22.10.2009 - Top-Ergebnis beim Saisonfinale in Gründau
„Der zweite Platz im Finalrennen ist ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Saison.“ resümiert Andreas Schrader den Ausgang des sechsten Laufs zur DRX, der Internationalen Deutschen Rallycross Meisterschaft des DMSB. Schon das gesamte Wochenende war er durch Top-Qualifikationszeiten aufgefallen, stand in der Abrechnung der Vorläufe aber hinter Rolf Volland und Mandie August, der schnellen Dame im Division 1A Feld.

Der Polo im Rundstreckentrimm (Foto: © drx-media)
„Volland fährt mit seinem aktuellen Auto einfach in einer anderen Welt, das war schon vorher klar. Aber er hat auch zu meinen Erfolg beigetragen. Wir haben unseren VW Polo vor dem Rennen noch in Zusammenarbeit mit Volland Racing auf die Rundstreckenverhältnisse des Gründautalring abgestimmt. Und dass ich im Finale den Start gegen August gewinnen und den zweiten Platz nach Hause fahren kann, zeigt, dass im nächsten Jahr vielleicht noch mehr drin ist.“ so Schrader.

Die entscheidende Szene im Finale: Schrader startet schneller als August (Foto: © drx-media)
In der Endabrechnung der Meisterschaft liegt Andreas Schrader auf Platz 4, hinter August, dem dänischen Division 4 Starter Thomas Mark und Volland. „Meinen Glückwunsch an alle Beteiligten. Das Ergebnis geht in Ordnung, zeigt aber auch eine Schwäche unserer Meisterschaft auf. Mandie und ich haben immer ein Fernduell gegen Thomas Mark gefahren. In den Heats waren wir oft schneller, hatten aber nie die Chance im Finale voll zu punkten.“

Finale: Volland führt, Schrader und August setzen sich vom Rest des Feldes ab (Foto: © drx-media)
„Mit dem vierten Gesamtrang in der DRX habe ich mein bisher bestes Gesamtergebnis erzielt. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team von Novasport Racing, das dieses Ergebnis ermöglicht hat. Mein Formtief in Dänemark hat leider den dritten Platz verhindert, mal sehen, was nächstes Jahr passiert. Es wurden schon mehrere neue Autos für die Division 1A angekündigt. Ich freue mich auf weitere Konkurrenz, das kann die Rennen in unserer Division nur interessanter machen.“

Das erfolgreiche Trio direkt nach dem Finale (Foto: © drx-media)
Novasport Racing wird den VW Polo GTI S1600 in der Winterpause überarbeiten und freut sich auf ein Wiedersehen zum ersten Lauf der DRX 2010 in Oschersleben am 20./21. März. „Die Saison verspricht interessant zu werden. In Maasmechelen sind wir schon EM-Läufe gefahren, auf die Strecke freue ich mich. Und das wir eine neue Strecke in Schlüchtern dazu bekommen ist ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.“ freut sich Andreas Schrader.
24.09.2009 – Bann des Estering endlich gebrochen
„Ich habe meine Leistung deutlich gesteigert, mehr als der vierte Platz war heute nicht drin. Aber es gab keine Zwischenfälle im Finale und das Auto ist heil geblieben. Das habe ich seit drei Jahren nicht mehr auf dem Estering erlebt.“ So fasste Andreas Schrader den Rennverlauf und den Gesamtrang 4 zusammen.

Heat 1 gewonnen (Foto: © drx-media)
Es war ein Renntag voller Highlights für den Fahrer aus Bönningstedt. Gleich im ersten Wertungslauf gelang ihm ein perfekter Start und er konnte sich vor Mitkonkurrent Andreas Steffen setzen. Er gewann seinen Durchgang, nur die Konkurrenten Rolf Volland und Mandie August, die in der anderen Gruppe fahren, sind schneller.

Zweikampf der Polos (Foto: © drx-media)
Im zweiten Wertungslauf gab es zuerst Jubel im Team Novasport Racing. Schrader gewinnt den Start gegen Rekordmeister Rolf Volland! In der Sparkassen-Kurve schafft es Volland wieder an Schrader vorbeizukommen. Dann gab es lange Gesichter: Schrader hatte in der Höhengerade und in den darauf folgenden Kurven eine andere Linie als sonst gefahren und so fast drei Sekunden verloren: das bedeutet Platz fünf in diesem Durchgang. „Der Tip eines befreundeten Fahrers, der mich gesehen hatte und mir eine andere Linie vorschlug, war sicher gut gemeint. Und man muss alles einmal ausprobieren. Das hat für mich aber nicht gepasst.“ Die Analyse der Datenaufzeichnung bestärkte Schrader, die alte Linie zu fahren und im dritten Wertungslauf wurde das mit der drittbesten Zeit belohnt.

Start zum A-Finale (Foto: © drx-media)
In der Punktabrechnung hieß das Startplatz vier im A-Finale. Nach einem kurzen Startgerangel verlief das Finale für Schrader dann eher unspektakulär. „Endlich ein Finale auf dem Estering ohne Schrott. Danke!“ fügt Schrader hinzu. „Ich habe mich bemüht dran zu bleiben und auf den Geraden konnte ich auch mithalten. Aber in den Kurven haben meine Konkurrenten durch ihre Stabilisatoren einfach einen Vorteil. Das werden wir so schnell wie möglich nachrüsten. Mal sehen, vielleicht geht ja in Gründau schon was.“
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